„Wer nie Deutsch gelernt hat, macht sich keinen Begriff,
wie verwirrend diese Sprache ist.“ Mark Twain


DEUTSCH

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Wussten Sie, dass Deutsch angeblich beinahe die offizielle Sprache der USA geworden wäre? Einigen Gerüchten zufolge verlor Deutschland während der Amerikanischen Revolution, als die Vereinigten Staaten alle Beziehungen zu England abbrechen wollten und deshalb eine Umfrage bezüglich der nationalen Sprache starteten, nur mit einer einzigen Stimme.

Deutsch ist eine weitverbreitete Sprache: mehr als 120 Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Teilen von Belgien, Norditalien und Ostfrankreich sprechen die Sprache. Selbst in Namibia wird Deutsch aufgrund der Kolonialvergangenheit gesprochen.

Deutsch spielt eine wichtige politische Rolle in der Europäischen Union und hat in Ländern Ost- und Zentraleuropas große wirtschaftliche Bedeutung. Verglichen mit Englisch hat Deutsch acht Mal so viele Wörter. Die Sprache besteht aus ca. 5,3 Millionen Wörtern, von denen „nur“ ca. 12.000-16.000 Wörter das aktive Vokabular ausmachen.

In Deutschland gibt es eine Reihe von Dialekten, die von Region zu Region unterschiedlich sind, z. B. Kölsch, Sächsisch oder Bayrisch. Offiziell ist jedoch Hochdeutsch die Standardsprache. Das bekannteste Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache ist der Duden. Dieses Werk wurde 1880 erstmals von Konrad Duden veröffentlicht und bildet inzwischen die Grundlage für die deutsche Rechtschreibung.

Überall auf der Welt ist Deutsch als schwierig zu erlernende Sprache berüchtigt. Als flektierende Sprache hat Deutsch im Kontrast zu Englisch eine relativ freie Wortstellung. Allerdings gibt es dafür viele Flexionsendungen, die den Fall, das Geschlecht oder die Zahl markieren. Neben der Flexion umfasst Deutsch auch drei unterschiedliche Artikel, die jeden Sprachenlernenden auf die Probe stellen.

Bei Übersetzungen in die deutsche Sprache ist meist Standarddeutsch gefordert, sowie auch Deutsch für die Schweiz und Österreich. Für Deutsch in der Schweiz gilt als wichtiges Merkmal, dass dort anstatt dem Eszett (ß) immer ein Doppel-s (ss) geschrieben wird. Das Eszett geriet im Laufe des 20. Jahrhunderts in der Schweiz immer mehr außer Gebrauch und es kommt auch auf der Schweizer Tastatur nicht vor. Zudem gibt es sogenannte Helvetismen, d. h. ein spezifisches Vokabular, das vor allem durch das Französische beeinflusst wurde: zum Beispiel wird in der Schweiz das Fahrrad „Velo“, die Fahrkarte „Billet“ oder der Reifen „Pneu“ genannt. Zu beachten ist, dass diese Helvetismen keine dialektalen Ausdrücke darstellen, die in der Standardsprache in der Schweiz als umgangssprachlich gelten würden, sondern dass es sich um korrekte standardsprachliche Ausdrücke handelt.

Das österreichische Deutsch verfügt ebenfalls über einen spezifischen Wortschatz (sogenannte Austriazismen), eigene Redensarten und Besonderheiten in Grammatik, Aussprache und Rechtschreibung. Bekannte Austriazismen sind zum Beispiel „Erdapfel“ für Kartoffel, „Marille“ für Aprikose oder „Watsche“ für Ohrfeige.

Wir bieten Ihnen Übersetzungen aus verschiedensten Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Niederländisch ins Deutsche an. Dabei arbeiten wir nicht nur mit Übersetzern in Köln, sondern verfügen über ein großes Netzwerk an Übersetzern in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Nennen Sie uns bei einer Beauftragung Ihre gewünschte Sprachvariante und wir liefern Ihnen Ihre Übersetzung in Deutsch für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.